#LesengegenRassismus

Am #blackouttuesday mitzumachen ist ein Zeichen, aber aktuell heißt es vor allem: Hinsetzen, Zuhören und lernen. Den eigenen Horizont erweitern und sich informieren. Lesen hat mir schon immer dabei geholfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und neue Denkanstöße gegeben.

Deshalb habe ich die letzten Tage recherchiert und mir eine Liste an Büchern zusammengestellt, die sich auf verschiedene Arten mit dem Thema Rassismus beschäftigen. Einige davon kenne ich und habe sie auch hier in meinem Bücherregal stehen, viele aber nicht.

Ich freue mich über weitere Empfehlungen (auch gerne in Form von Serien oder Filmen) und möchte diese Liste deshalb mit euch teilen und regelmäßig erweitern.

Vor ihren Augen sahen sie Gott – Zora Neale Hurston
Heavy: An American Memoir – Kiese Laymon
Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt – Maya Angelou
White Fragility – Robin Diangelo
The Hate U Give – Angie Thomas
Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche – Reni Eddo-Lodge
Americanah – Chimamanda Ngozi Adichie
So you want to talk about race – Ijeoma Oluo
How to argue with a racist – Adam Rutherford
Me and White Supremacy – Layla Saad
I’m still here – Austin Channing Brown
Exit Racism – Tupoka Ogette
Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen
aber wissen sollten – Alice Hasters
Barracoon – Zora Neale Hurston
Bad Feminist – Roxane Gay
Beale Street Blues – James Baldwin
Die Farbe von Wasser – James McBride
Die Herkunft der anderen – Toni Morrison
Kleines Land – Gaël Faye
Dear Martin – Nic Stone
Menschenkind – Toni Morrison
Wer die Nachtigal stört – Harper Lee
Gehe hin, stelle einen Wächter – Harper Lee
Farbenblind – Trevor Noah
Diese Wahrheiten – Jill Lepore
How to be an Antiracist – Ibram X. Kendi

Buchneuerscheinungen – Juni 2020

Der Juni hat zwar schon angefangen und Neuerscheinungen werden aktuell auch häufig verschoben, aber ich möchte trotzdem meine ausgewählten Bücher hier mit euch teilen.

1. Die EinwilligungVanessa Springora

„Wird dir nicht bewusst, wie sehr er dich ausnutzt und wie sehr er dir schadet? Er ist der Schuldige, nicht du …“
Paris, Mitte der 1980er-Jahre. Auf einer Feier lernt die vierzehnjährige Vanessa den kultivierten Literaten G. M. kennen. Sie ist verwirrt – und geschmeichelt, als er in den Wochen darauf in sehnsuchtsvollen, wunderschön formulierten Briefen um sie wirbt. Nach und nach wird sie freiwillig zum sexuellen Kindesopfer dieses Mannes. Als Vanessa begreift, wie sehr sie von ihrem Liebhaber psychisch überfordert, betrogen und manipuliert wird, sucht sie in ihrem Umfeld Hilfe. Aber vergeblich.
In dem Künstlermilieu, in dem sich Vanessa und ihre alleinerziehende Mutter bewegen, tolerieren alle, dass G. M. auf Minderjährige fixiert ist und sich seiner Neigung rühmt. Der Zeitgeist macht es ihm leicht. Auch Vanessas Mutter lässt diese Beziehung nach anfänglichem Protest zu. Die Polizei und das Jugendamt, durch anonyme Hinweise auf die strafbaren Handlungen aufmerksam gemacht, verfolgen den Fall nur halbherzig. (Quelle)

INFORMATIONEN ZUM BUCH
Die Einwilligung (Le consentement)|| Vanessa Springora || 176 Seiten ||
Blessing Verlag (09. Juni 2020) || Originalverlag: Edition Grasset ||
ISBN: 978-3-89667-683-2 || Preis: 20,00 €

Ein Nummer 1 Bestseller aus Frankreich, der weltweit für Aufsehen gesorgt hat. In dem Werk schildert die heutige Leiterin des Pariser Julliard-Verlags, wie sie als 14-jähriges Mädchen zur Liebhaberin des damals 50-jährigen französischen Schriftstellers Gabriel Matzneff wird und dieser sie rücksichtslos sexuell ausbeutet. 

2. AlsterfeuerBodo Manstein

„Die Soko Alsterfeuer ermittelt in einer Reihe von Tötungsdelikten: Ein packender Hamburg-Krimi voller unerwarteter Wendungen von Erfolgsautor Bodo Manstein
In Hamburg verbrennen drei Menschen unter einer Alsterbrücke. Ein Anschlag auf Obdachlose? Kurz darauf wird ein Rocker auf offener Straße erschossen. In beiden Fällen führen die Spuren ins Rotlichtmilieu der Hansestadt. Auf ihrer Suche nach dem Täter geraten die Ermittler um Kriminalhauptkommissar Erik van der Kolk immer tiefer in einen Strudel aus Abgründen…
“ (Quelle)

INFORMATIONEN ZUM BUCH
Alsterfeuer || Bodo Manstein || 304 Seiten || Piper Verlag (02. Juni 2020) ||
ISBN: 978-3-49250-375-4 || Preis: 15,00 €

Nach meinem letzten sehr enttäuschen Hamburg-Thriller, erhoffe ich mir von diesem Buch ein spannenderes Leseerlebnis.

3. Palmengrenzen – Gerhard Köpf

Die schönsten Stunden im Leben liegen häufig ein wenig außerhalb der Legalität, sagte Alain Delon. Das gilt auch für den pensionierten Notar Bruno Ziegler, der während eines Arbeitsaufenthaltes im Grand Hotel Garibaldi in den idyllischen Allgäuer Bergen wie zufällig in die Kreise der Mafia gerät. Was ihn mehr und mehr fasziniert, wird ihm schließlich zum Verhängnis. Er wird Zeuge, wie sich eine neue geräuschlose Generation der Ehrenwerten Gesellschaft ausbreitet, die nicht mehr wild um sich schießt und Staatsanwälte in die Luft jagt, sondern diskret und klammheimlich wächst und gedeiht, auch weil ihre Existenz von der offiziellen Politik geleugnet wird. Während einer Zugfahrt schreibt er seine Beobachtungen über die ?Verschiebung der Palmengrenze? ins Allgäu nieder. Er tut dies nicht zuletzt in Hinblick auf seinen neuen Mandanten, einen Mann, den alle nur den Commendatore nennen. Außerdem ist da noch die rätselhafte attraktive Witwe des Hoteliers, die ein Auge auf den Notar geworfen hat: privat, aber auch geschäftlich…“ (Quelle)

INFORMATIONEN ZUM BUCH
Palmengrenzen || Gerhard Köpf || 240 Seiten || braumüller Verlag (01. Juni 2020) ||
ISBN: 978-3-99200-269-6 || Preis: 22,00 €

Ich habe eine kleine Faszination für das organisierte Verbrechen und dieses Buch klingt interessant und nach etwas anderem über dieses Thema.

Interessiert ihr euch auch für eines der vorgestellten Bücher oder habt ihr ganz andere auf eurer Liste stehen?

Gelesen: Rechnung offen – Inger-Maria Mahlke

INHALT

Die Handlung spielt in einem Mietshaus in Berlin-Neuköln mit einer bunten Mischung aus Hausbewohnern. Da gibt es die an Alzheimer erkrankte Rentnerin Elsa, die in ihren Erinnerungen der Nachkriegszeit lebt, Ebba, die Tochter des Hausbesitzers, die ihren Eltern einen nicht erreichten Abschluss vorgaukelt, die alleinerziehende Mutter Manuela mit ihrem Sohn Lucas, die ihr Geld als Domina verdient, Nicolai, der Enkel der alten Dame, der sie wahrscheinlich nur wegen der Geldscheine besucht, die sie im zusteckt und eine Gruppe von afrikanischen Drogendealern, die ohne Heizung leben. Und schließlich auch Claas, der Hausbesitzer selbst, der aufgrund seiner Kaufsucht einen Haufen Schulden angehäuft hat und deshalb von seiner Frau aus der Charlottenburger Nobelwohnung rausgeworfen wird. Eine offene Rechnung haben alle, finanziell, mit einer anderen Person, dem Leben oder sich selbst.

MEINE MEINUNG

Als ich den Roman in die Hand genommen habe, hatte ich hohe Erwartungen. „Ein diagnostisches Zeitbild – eine große Parabel über die Abgründe des Lebens am Rande unserer gentrifizierten Welt“ war eine Beschreibung, die mein Interesse geweckt hat. Die Sprache wurde von der Presse in den höchsten Tönen gelobt.
Hohe Erwartungen sind nie gut und tatsächlich habe ich nach den ersten Kapiteln überlegt, das Buch abzubrechen. Die Autorin beschreibt Parallelgeschichten, deren Zusammenhang zwar zum Teil erkennbar, die aber trotzdem nicht auf einen gemeinsamen Punkt hinzulaufen schienen. Ich konnte keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und hatte Schwierigkeiten in den Sprachstil reinzufinden. Der Satzbau ist lang, manchmal ungewohnt und entspricht nicht dem Stil eines Standard-Romans. Auch die Erzählperspektive wechselt manchmal. Das verwirrte. Schließlich habe ich mich aber darauf eingelassen, mich konzentriert, aufmerksamer gelesen. Nicht mehr abends vor dem Einschlafen, sondern ganz bewusst und fokussiert.

Und dann hat die Geschichte einen Sog entwickelt, hat mich der Schreibstil fasziniert. Es ist ein hohes literarisches Niveau und entspricht eben nicht dem klassischen Bestseller-Roman. Es war nicht mehr wichtig, ob ich eine Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte, denn was diesen Roman ausmacht, ist die messerscharfe Beobachtung. Die Autorin konzentriert sich nicht auf das Gefühlsleben der Figuren, stattdessen agiert sie wie eine Zuschauerin, notiert Details, schafft eine dichte Atmosphäre. Es wird nie etwas erklärt und trotzdem kann man das Handeln, das Gefühlsleben der Figuren nachvollziehen. Nichts an diesem Buch ist klischeehaft (und das kann schnell passieren, wenn über die Gesellschaft und dann auch noch am Schauplatz Berlin geschrieben wird…).

„Sie hatte reglos gelegen, das Laken unter ihr nass, das andere, das als Bettdecke diente, zusammengeknüllt am Fußende. Sie hatte es von ihren Beinen geschüttelt, mit den Sohlen dort hinabgetreten. Hatte auf dem Rücken gelegen, nackt, kein Luftzug auf ihren Schenkeln, ihrem Bauch, ihren Brüsten. Hatte gefühlt, wie ihre Hände sich zusammenzogen, die Fingernägel Halbmonde in ihre Hand pressten, den Kopf von der Tür abgewandt. Hatte die Augen geschlossen, wenn es still war, die Nägel tiefer gegraben, wenn Lela wieder anfing. Hatte es mit dem Kopfkissen versucht, eine Gesichtshälfte in die Matratze gedrückt, auf der anderen das Kissen. Der Schweiß war über ihre Wangen gelaufen, zu den Nasenflügeln, sie hatte ihn mit dem Handgelenk abgewischt, hatte das Kopfkissen auf die Erde geworfen, war zu träge gewesen, es wieder aufzuheben.“ (Seite 98)

Gerade zu Beginn ist es nicht ganz einfach, der Geschichte zu folgen, denn die Erzählung springt zwischen den verschiedenen Figuren in diversen Situationen hin und her. Der Roman ist fordernd und sicher nicht für jeden etwas. Ich würde dafür keine uneingeschränkte Empfehlung abgeben. Man muss sich darauf einlassen können und wollen. Die Beobachtungen sind präzise genau, kalt, schonungslos und teilweise deprimierend. Trotzdem wurde ich nicht hoffnungslos zurückgelassen. Aber das macht wohl das menschliche Leben aus…

INFORMATIONEN ZUM BUCH

Rechnung offen || Inger-Maria Mahlke || 288 Seiten || Literatur || Berlin Verlag (12. Februar 2013) ||
ISBN: 3827011302 || Preis: 9,99 €

Gelesen: Die beste Depression der Welt – Helene Bockhorst

Inhalt

Nachdem Vera versucht hat, sich umzubringen, ging ihr Blogpost dazu viral. Deshalb soll sie nun einen Ratgeber zum Umgang mit Depressionen schreiben. Und ein Buchvertrag war immer ihr Traum! Aber wie soll das klappen, wenn man so müde und antriebslos ist? Vera probiert es mit Meditation, Lach-Yoga, Sex, Koks, gesünderem Essen, dem Kampffisch Karl als Haustier. Aber nichts hilft und inzwischen wird auch ihr Lektor sehr ungeduldig.
Vielleicht ist sie noch nicht depressiv genug, muss stärker in den negativen Gefühlen von damals versinken? Vielleicht ist Vera aber auch einfach nicht die Richtige, um diesen Ratgeber zu schreiben, denn wie man eine Depression überwindet, das weiß Vera selbst nicht…

Meine Meinung

Helene Bockhorst gibt in ihrem Roman einen guten Einblick, wie das Leben mit einer Depression aussehen kann. Sie verharmlost nichts und redet nichts schön, beschreibt schonungslos, dass an manchen Tagen der größte Erfolg ist, sich zu duschen. Vera unternimmt die unterschiedlichsten Dinge, um ihre Depression in den Griff zu bekommen. Es ist amüsant beschrieben, wie lächerlich sie sich beim Lachyoga vorkommt und dass sie das Konzept der Meditation nicht versteht.

In „Die beste Depression der Welt“ wird der Krankheit Depression mit Witz begegnet, dabei kommt aber nie das Gefühl auf, dass diese Krankheit nicht ernst zu nehmen ist. Ganz im Gegenteil. Die Gedankengänge von Vera sind nachvollziehbar und authentisch, vor allem die ewige Prokrastination und die Beschäftigung mit völlig irrelevanten Themen, wenn sie eigentlich schreiben müsste.
Es scheint fast zynisch, wie Vera es kaum schafft, morgens aufzustehen und sich dann selbst dafür fertig macht, dass sie „nicht depressiv genug“ ist (schließlich hat sie das letzte Mal versucht, sich umzubringen).

„Ich denke ein bisschen an das Buch, das ich schreiben muss, um mich zu quälen. Wenn ich länger nicht daran denke, dass ich etwas aufgeschoben habe, ist das irgendwann so weit weg, dass die Angst nachlässt und es sich unwirklich anfühlt. Aber wenn ich mir vor Augen führe, wie der Termin immer näher rückt und wie wenig ich bis jetzt zustande gebracht habe, dann kommt die Angst wieder. Es wäre so toll, wenn ich krank werden könnte. Also mit einer richtigen Krankheit, die Leute respektieren. Es müsste etwas sein, was man sieht, und wo niemand argumentieren kann, man müsse sich nur zusammenreißen.“ (S. 87/88)

Das Buch war leicht und locker zu lesen, ohne den nötigen Tiefgang fehlen zu lassen. Gerade die Beschreibung von Veras Kindheitserinnerungen hat mir gut gefallen und war passend in die Geschichte eingebettet. Insgesamt hat mir der Erzählstil gefallen, lediglich an manchen Stellen war mir der Humor ein bisschen zu aufgesetzt, zu klischeehaft.
Ich kenne die Bühnenperson Helene Bockhorst nicht, kann mir aber vorstellen, dass ihren Fans auch diese Passagen gefallen.

Ob das Buch Menschen mit Depressionen einen Mehrwert bietet, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es schafft Verständnis für diese Krankheit und den Umgang mit psychisch kranken Menschen.

Informationen zum Buch: Hardcover: 320 Seiten || Verlag: Ullstein Buchverlage
(30. März 2020) || ISBN: 9783550200762 || Preis: 20,00 €

Vielen lieben Dank an den Ullstein Verlag für das *Rezensionsexemplar.

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt – April 2020

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt

Ein Auszug aus meinem Monat Mai. Gelesen habe ich vor allem viel für die Uni, weshalb weniger Zeit für private Bücher blieb.

Gelesen |

|| Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann war für mich leider kein Thriller (wie angegeben), sondern ein Kriminalroman. Das Buch war recht flüssig zu lesen, aber die Story war teilweise sehr unglaubwürdig und die Charaktere häufig klischeehaft überzogen. Hat mir leider gar nicht gefallen und habe es nur beendet weil es in Hamburg spielt und ich die Orte kenne.

|| Schnelles Denken, Langsames Denken von Daniel Kahnemann bietet spannende Erkenntnisse über die Funktionsweise unseres Denkens und Handelns und erklärt, wie wir Entscheidungen treffen. Die Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie und der neuen Erwartungstheorie werden sehr anschaulich und mit persönlichen Anekdoten beschrieben. Absolut empfehlenswert!

|| Da ich mich schon länger vorwiegend pflanzlich ernähre, hat mir das Buch Anständig essen: Ein Selbstversuch von Karen Duve keine neuen Erkenntnisse gebracht. Aber mir hat die ungekünstelte und ehrliche Art gefallen, in der sich die Autorin mit dem Thema „Welche Auswirkungen hat meine Art mich zu ernähren?“ auseinander gesetzt hat.

Gehört |

|| Effie Briest von Theodor Fontane als Hörbuch. Ich habe seit ein paar Jahren eine Liste mit „Büchern, die man gelesen haben sollte“. Dieses ist eines davon. Ich mochte die Geschichte, mit einer für diese Zeit sehr fortschrittlichen Beschreibung der Frauenfigur. Teilweise war die Erzählung aber etwas zäh und ich habe sehr lange gebraucht um das Hörbuch zu beenden.

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|| Blinding Lights – The Weeknd

|| Modern Loneliness – Lauv

|| Dance Monkey – Tones And I

|| I Love You Always Forever – Betty Who

Gesehen |

|| Haus des Geldes (Staffel 4): Nachdem die dritte Staffel mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat, musste ich die vierte Staffel nach Erscheinen sofort sehen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Diese Staffel hat mich emotional enorm mitgenommen. Manchmal hat die Logik zwar etwas geholpert, aber für mich ist der Handlungsstrang enorm spannend aufgebaut und die Figuren sind mir alle ans Herz gewachsen. Mich unterhält die Serie immer noch sehr gut!

|| Ozark (Staffel 3): Auf diese Staffel habe ich lange und sehnsüchtig gewartet. Die Handlung setzt ein halbes Jahr nach Ende der zweiten Staffel ein und der Fokus der Erzählung, der bisher vor allem auf zwei Familien lag, verschiebt sich zu den einzelnen Protagonisten. Neue Figuren werden eingeführt und bestehende näher beleuchtet und auch die Beziehung zwischen Marty und Wendy bekommt einen starken Fokus. Es gab in dieser Staffel zwar ein paar langatmige Szenen, aber gerade zum Ende hin nimmt die Serie sehr an Tempo auf und die Schauspieler sind grandios (v.a. Tom Pelphrey). Und nachdem das Finale mit einem großen Knall endet, freue ich mich sehr auf eine weitere Staffel.

Entdeckt |

Da ich diesen Monat viel Zeit zuhause verbracht habe, sind Spaziergänge für mich ein sehr wichtiger Bestandteil meiner Routine geworden. Und bei den täglichen Runden durch die Parks in der Nachbarschaft habe ich festgestellt, wie viel Natur man auch in der Stadt entdecken kann: Wilde Kaninchen, einen Specht, Entenküken und die sich verändernde Schönheit der blühenden Bäume und Wildblumen. Ich will auch zukünftig genauer hinsehen und mich daran erfreuen, wie die Welt um uns herum pulsiert.