Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt: KW 46

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt
Was mich diese Woche interessiert und begeistert hat.

Gelesen ||

||Beendet habe ich SCHWIMMEN von Sina Pousset. Ein wirklich wundervolles Buch, was mich nachhaltig beeindruckt hat.

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||Außerdem wurde von Juliane von I AM JANE und Jemima von Hochhorst die Aktion Stephen King Novemver 2017 ins Leben gerufen, die ihr unter dem Hashtag #SKN17 findet. Ich habe also die Gelegenheit genutzt um endlich mit ES anzufangen, was bei mir schon viel zu lange auf dem Stapel ungelesener Bücher liegt. Die Ausgabe wurde mir von meiner Oma vermacht und fällt schon halb auseinander. Leider ist das Buch aufgrund seiner Dicke relativ schwierig im Bett zu lesen. Deshalb habe ich auch erst etwas mehr als ein Drittel geschafft… Somit wird der #SKN17 bei mir wohl zu einem #SKD17. Aber das Buch begeistert mich sehr und überzeugt durch einen höheren Gruselfaktor als der aktuelle Film im Kino.

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Gehört ||

||Ich höre aktuell sehr gerne Podcasts und Hörbücher zu diversen Gelegenheiten: Auf dem Weg ins Fitnessstudio, morgens wenn ich zur Arbeit gehe, beim Putzen und Kochen…
Ganz hoch im Kurs steht der Podcast HERRENGEDECK von Adriana und Laura, bei dem ich mir manchmal ein lautes Lachen nicht verkneifen kann. Ich finde es vor allem unglaublich, wie schlagfertig die beiden sind und dass ihnen zu jedem Thema ein witziger Gedanke einfällt.

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||Mein aktuelles Hörbuch ist der vierte Teil um Carl Mørck, den Leiter des Sonderdezernat Q der Kopenhagener Kriminalpolizei: VERACHTUNG
Jussi Adler Olsen hat mich mit dieser Kriminal Reihe komplett in seinen Bann geschlagen

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|| CASPER!
Ich war letzte Woche auf seinem Konzert in Hamburg und bin immer noch ganz geflasht und begeistert. Hat mich die Musik vorher schon mitgerissen, hat sein Live Auftritt mich dermaßen tief berührt, dass ich die Musik jetzt nochmal tiefer empfinde!

Gesehen || 

||Die großartige Mafiaserie SOPRANOS. Ich frage mich eigentlich nur noch, warum ich nicht schon viel früher damit begonnen habe, da ich die Thematik der organisierten Kriminalität sowieso extrem faszinierend finde.
Ein Mafiaboss, der sich wegen Depressionen und Angstzuständen in psychologische Behandlung geben muss. Die Serie zeigt das Leben von Tony Soprano und seinem Clan aus New Jersey. Die Serie ist Kult und ich habe viel zu lange gebraucht um damit zu starten. Inzwischen schaue ich die zweite Staffel und bin schon begeistert von der Tiefe der Figuren und den komplexen Handlungssträngen. Die Serie besticht zudem durch einen besonderen Humor, der die Gewalttaten noch brutaler aussehen lässt. Fünf Staffeln habe ich noch vor mir und freue mich, tiefer in dieses Fernsehepos einzutauchen.

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Entdeckt ||

|| Die App TooGoodToGo, die das Ziel hat der Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen. Als User hat man die Möglichkeit, übrig gebliebenes Essen von teilnehmenden Restaurants, Bars oder Supermärkten für einen reduzierten Preis zu erwerben. Man bestellt und bezahlt direkt über die App und braucht die Portion dann nur im angegebenen Zeitfenster im Laden abzuholen. Super easy und klappt bisher unkompliziert.
Ich finde das eine tolle Sache um den riesigen Mengen an nicht verkauften und somit weggeworfenen Lebensmitteln entgegenzuwirken. Einige haben den berechtigten Kritikpunkt angebracht, dass die Lebensmittel lieber kostenlos an Einrichtungen wie die Tafel gegeben werden sollten. Leider ist es aber der Fall, dass diese Einrichtungen schon so weit ausgelastet sind, dass sie keine größeren Lieferungen annehmen können, als sie es aktuell tun. Vor allem frische Lebensmittel können dort auch nicht  nicht gelagert werden. Bedeutet: Alle Lebensmittel, die über TooGoodToGo verkauft werden, würden ansonsten in der Tonne landen. Hat von euch jemand schon Erfahrungen mit der App gemacht? Ich hab inzwischen gesehen, dass die Gründer auch bei „Die Höhle der Löwen“ waren…

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Foto: Too Good To Go

 

Ich freue mich, von euren Erfahrungen oder Empfehlungen zu hören.

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Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt: KW 34

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt
Was mich diese Woche interessiert und begeistert hat.

Gelesen ||

|| Auch wenn inzwischen schon der dritte Teil der Ferrante Saga erschienen ist, lese ich aktuell noch den zweiten Band DIE GESCHICHTE EINES NEUEN NAMENS um die Freundinnen Lila und Elena. Mich begeistert die Geschichte sehr. Ich mag den Schreibstil der Autorin und wie genau und detailreich sie die Verflechtungen im Rione beschreibt. Beide Hauptcharaktere sind auf ihre Weise besonders und ziehen mich in ihren Bann. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und bin gespannt, wie sich das Leben der beiden noch entwickeln wird!

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|| Auf dem Blog „Pink & Green“ geht es um das Thema Politik und warum wir so wenig darüber sprechen.

„Wer sind wir, wenn wir nicht Klamotten kaufen, nicht im Fitnessstudio schwitzen oder Serien schauen?“ Mit diesen Worten hat sie so tief in mein Herz getroffen. Ich selbst versuche seit einiger Zeit verstärkt meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, befasse mich täglich mit dem aktuellen Geschehen auf der Welt und damit auch mit Politik. Allerdings immer nur relativ oberflächlich und nie so weit, dass ich schon mal bei einer öffentlichen Diskussion zu Gast war oder häufig über Politik spreche. Mir wird immer wieder bewusst, wie wenig sich unsere Generation mit diesen Themen beschäftigt, beziehungsweise auch im Freundeskreis darüber gesprochen wird. Denn beim Thema Politik geht es für mich nicht nur darum sich innerhalb der eigenen Blase zu informieren, sondern auch um Zuhören und andere Meinungen gelten zu lassen.

Hier findet ihr den Beitrag Slow Sunday: Wir müssen endlich über Politik sprechen auf dem Blog Pink & Green.

Gehört ||

|| Den #twentysomethingpodcast von Lina Mallon. Ich lese ihren Blog schon sehr lange und finde es toll, wie sie sich weiterentwickelt. Dazu gehört seit einiger Zeit auch dieser Podcast, in dem sie ihre „Twentysomething-Kolumnen“ vertont, sowie etwas über deren Hintergrundgeschichte erzählt. In den Kolumnen geht es um ihren  Alltag als Single in Hamburg. Seit kurzem gibt es auch Folgen, in denen sie einfach ihre Gedanken zu gemischten Themen teilt.

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|| Banners – Half Light

|| NEEDTOBREATHE – Brother (Acoustic)

|| Jennifer Rostock – Alles Cool

Gesehen ||

|| Breaking Bad habe ich schon vor einigen Jahren für mich entdeckt und jetzt auch den Spin Off BETTER CALL SAUL angefangen.  Die erste Staffel habe ich gerade beendet und für mich überzeugt die Serie vor allem durch ihren Hauptdarsteller Bob Odenkirk, der so überzeugend und grandios spielt, dass das Zuschauen schon eine Freude ist. Man lernt die Figur des Saul Goodman nicht als den windigen und moralisch fragwürdigen Anwalt kennen, sondern als erfolglosen Pflichtverteidiger Jimmy McGill, der immer im Schatten seines älteren Bruders steht. Diese Perspektive zeigt keinen schmierigen und vor Selbstbewusstsein strotzenden Typ, sondern einen Menschen, der nach Anerkennung und Liebe sucht. Für mich ist das eine sehr spannende Geschichte und ich bin gespannt, wie Jimmy schlussendlich zu seiner Rolle als Saul Goodman findet. Begeistert bin ich auch, dass die Figur Mike Ehrmantraut näher beleuchtet wird, da ich mir schon immer mehr Informationen über den Hintergrund dieser Figur gewünscht habe. Für mich ist die Serie bisher zwar nicht so fesselnd wie „Breaking Bad“, aber auf jeden Fall sehenswert.

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|| Den Netflix Film OKJA hatte ich bisher gar nicht auf dem Zettel, bis er in einem Youtube Video erwähnt wurde. Er ist großartig besetzt (Tilda Swinton, Jake Gyllenhaal, Lily Collins, Steven Yeun) und mutet zunächst als Film für Kinder an. Allerdings ist dies definitiv nicht der Fall und vor allem die letzte Hälfte des Filmes ist nichts für schwache Nerven und Kinderaugen.

Die Geschichte handelt von dem Mädchen Mija, das gemeinsam mit ihrem Großvater und dem mutierten Riesenschwein Okja in den Bergen Südkoreas aufwächst. Mangels gleichaltriger Spielgefährten ist Okja Mijas beste Freundin. Allerdings gehört das Schwein dem Riesenfleischkonzern Mirando, der Okja nach einer abgelaufenen Zeit zurück nach New York holen will, um sie für Werbezwecke zu nutzen.

Der Film zeigt ein buntes Riesenspektakel mit schrulligen Figuren und neben einer herzerwärmenden Mensch-Tier-Freundschaft die knallharten Bilder der Fleischindustrie und zwar direkt aus einem Schlachtbetrieb. Die Riesenschweine werden in eine Kammer gesperrt, per Kopfschuss getötet und anschließend auf ein Gitter fallen gelassen. Dort wird der Leichnam gehäutet und mit Sägen zerlegt. Auf dem Boden sieht man riesige Blutlachen und man hört beständig das panische Schreien der Tiere. Und so passiert es wirklich. Der Film ist wirklich schonungslos, was diese Szenen angeht. Es wird unter anderem auch die brutale Besteigung der jungen Okja durch ein männliches Riesenschwein gezeigt, was einer Vergewaltigung gleichkommt. Und obwohl der Film definitiv seine lustigen Momente hat, verbreitet er eine zarte Botschaft. Da ich mich schon lange vegetarisch und seit einiger Zeit auch rein pflanzlich ernähre, kannte ich solche Bilder bereits aus Videos von Tierschutzorganisationen. Meinen Freund hat der Film deshalb noch stärker mitgenommen und sogar dazu geführt, dass er seinen Fleischkonsum bedenkt.

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Entdeckt ||

|| Seit gut einem halben Jahr praktiziere ich so oft ich kann Yoga. Ich tauche immer mehr in die Materie ein und rolle auch zuhause häufig die Matte aus. Aktuell noch auf einer relativ günstigen Matte, die zwar ihren Zweck erfüllt, mir aber vor allem wenig Grip bietet, so dass ich gerade beim herabschauenden Hund rutsche. Nach intensiver Recherche konnte ich mich auf zwei Matten beschränken, die für meine Zwecke wohl die am besten geeignet sind.

Entweder die JadeYoga Harmony Mat 

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oder die Manduka eKO 

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Leider recht kostspielig, aber ich möchte ja auch mehrere Jahre etwas davon haben und mich vor allem auf der Matte wohl fühlen. Mal schauen, welche es schlussendlich wird.

Ich freu mich, von euren Erfahrungen oder Empfehlungen zu hören.

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt: KW 20

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt
Was mich diese Woche interessiert und begeistert hat.

Gelesen ||

|| Die Haut ist unser größtes Organ und wird von uns sehr beansprucht. Wir cremen und peelen, was das Zeug hält, setzen sie lauter Umwelteinflüssen aus, strapazieren sie durch Kratzen und verbrennen sie in der Sonne. Ich war da leider keine Ausnahme und bekam die Quittung durch ein Sensibelchen, welches mir inzwischen keine Fehltritte mehr erlaubt und gleich mit Rötungen, Trockenheit und einem fahlen Teint straft. Von dem Bestseller HAUTNAH von Dr. Yael Adler habe ich mir vor allem ein besseres Verständnis des Themas Hautpflege und einiger hilfreicher Tipps für den Alltag erhofft. Bekommen habe ich ein unterhaltsames Sachbuch, das nicht nur sehr informativ, sondern gleichzeitig witzig und spannend geschrieben ist. Man erhält eine fundierte und einfache Erklärung der medizinischen Zusammenhänge und zusätzlich Tipps, wie man seine Haut gesund und natürlich pflegt. Und natürlich braucht man dafür keine 50 € teuren Crèmes (was mir eigentlich vorher auch schon klar war…).

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|| Die Flüchtlingsdebatte findet kein Ende, zumindest nicht in den Köpfen und das Thema kommt in jeder privaten oder beruflichen Runde mal wieder auf den Tisch. Meistens kommen dann Kommentare, die mir schwer aufstoßen und auf die ich keine Antwort habe, denn natürlich verstehe ich die Sorgen in mancher Hinsicht. Den Satz „von meinen Steuergeldern…“ kann ich aber nicht mehr hören. Wird von unseren Steuern nicht auch dafür gesorgt, dass wir hier gute Straßen, saubere Innenstädte und Schulbildung für alle Kinder haben? Und warum leben wir in Deutschland, beziehungsweise der westlichen Welt? Nennt es Glück oder Zufall, aber wir haben sonst nichts dafür getan. Und in manchen Situationen würde uns ein Bisschen Demut ganz gut tun. Um diesen Punkt geht es in dem Artikel von Lisa Jaspers, der Gründerin des Fair Trade Fashion Labels „Folkdays“.

Wo ist eigentlich unsere Demut?

Gehört ||

Eine bunte Mischung!

|| LEA – Wunderkerzenmenschen

|| Future – Mask Off

|| Tina Dico – Someone You Love

Gesehen ||

|| Ein absoluter Klassiker aus meiner Kindheit: DIE NANNY. Die Geschichte um das Kindermädchen Fran Fine, die mit ihrer verrückten aber liebevollen Art die Familie Sheffield um den Finger wickelt. Die Hauptfigur Fran hat eine Stimme, die Gläser zum Springen bringt und trägt Outfits, die kurz vor der Geschmacksverirrung stehen. Damit ist die Serie nichts für meinen Freund ;). Ich finde sie dafür sehr unterhaltsam und kurzweilig. Gut, um nach einem anstrengenden Tag für 20 Minuten abzuschalten.

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|| Inzwischen kenne ich zwar auch den Film, aber die Serie FARGO habe ich unabhängig davon begonnen. Diese Serie ist vieles: Makaber, böse, witzig, spannend, blutig. Die Schauspieler sind grandios und die Story extrem skurril. Der Humor ist so tiefschwarz, wie ich es lange nicht mehr in einer Serie erlebt habe. Nachdem ich nun den Film gesehen habe, finde ich dass die erste Staffel sich zwar lose an diesem orientiert, aber doch eine eigene Geschichte erzählt. In der zweiten Staffel geht es dann um eine andere Story, die jedoch Bezug zu Figuren aus der ersten hat. Aktuell sind die ersten drei Episoden der dritten Staffel auf deutsch bei Netflix verfügbar.

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|| Ebenfalls aus meiner Kindheit, aber neu für mich entdeckt ist der japanische Zeichentrickfilm PRINZESSIN MONONOKE. Der Film regt sehr zum Nachdenken an, denn der Konflikt zwischen mythischen Tiergöttern, die den Wald beschützen und den sich ausbreitenden Menschen passt heutzutage besser denn je. Der Mensch zerstört Regenwälder, Meere, den Boden… und so irgendwann sich selbst. Obwohl der Film den Egoismus des Menschen scharf anprangert, ist die Trennlinie zwischen Gut und Böse verschwommen. Die Wahrheit ist komplexer als Machthunger oder das Streben nach Frieden. Es geht um Freiheit, Humanismus und das Leben im Einklang mit dieser Welt. Für mich ein erwähnenswerter Film, der neben der tollen Geschichte auch mit seiner grandiosen Filmmusik überzeugt.

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Entdeckt ||

|| Schon lange bin ich auf der Suche nach einem praktischen To-Go-Becher. Das sollte eigentlich nicht so schwer sein, ist die Auswahl doch scheinbar unendlich groß. Leider scheint Funktionalität und Ästhetik in dieser Sparte jedoch schwer zusammenzupassen. Die besten Bewertungen erhalten die Cups von Emsa, die man ja auch überall sieht, ich persönlich aber langweilig finde. Schön sollte der Becher sein, aber trotzdem klassisch, damit ich mich nicht zu schnell daran satt gesehen habe. Meine Wahl fiel nun auf dieses schöne Stück von Stelton. Natürlich wahnsinnig teuer und die Amazon Bewertung ist eher mittelmäßig. Jetzt bin ich mir nicht sicher… Sollte ich Schönheit wirklich stärker gewichten als den praktischen Aspekt. Die schlechten Bewertungen kommen daher, dass der Becher die Heißgetränke nicht für mehrere Stunden warm hält. Allerdings ist das für meine Zwecke auch irrelevant. Da hab ich eher Angst, mir ständig die Zunge zu verbrennen und normalerweise hält so ein warmes Getränk auch nur von der Haustür bis zum Arbeitsplatz. Was also tun? Schön sind die Teile ja wirklich…

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Ich freu mich, von euren Erfahrungen oder Empfehlungen zu hören.

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt: KW 16

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt
Was mich diese Woche interessiert und begeistert hat.

Gelesen |

|| Die letzte Woche war kurz, dank der Ostertage. Ich muss ja sagen, an so eine Vier-Tage-Woche könnte ich mich sehr gut gewöhnen. Fünf Tage die Woche acht Stunden im Büro zu verbringen, lässt mich manchmal wirklich so fühlen, als würde ich im berüchtigten Hamsterrad rennen. Manchmal zwar etwas langsamer, aber immer weiter und weiter… Und ich habe es mit Gleitzeit noch sehr gut getroffen!
Richtig machen es in der Hinsicht schon die Skandinavier, die sehr offen gegenüber alternativen Arbeitsmodellen sind. Es gibt inzwischen auch Studien, die belegen, dass die typische 40-Stunden Woche nicht automatisch zu mehr Produktivität am Arbeitsplatz führt. Das hat auch ein Hamburger Unternehmen erkannt, wodurch es einen unschlagbaren Vorteil bei der Jobsuche bietet. In diesem Artikel kommen Mitarbeiter und Gründer zu Wort, in deren Unternehmen nicht mehr als 6 Stunden pro Tag gearbeitet wird. Sehr interessant und nachahmenswert, wie ich finde.
Feierabend um 15 Uhr? Der Abschied vom Acht-Stunden-Tag.

|| Die Themen Ausgrenzung, Rassismus und Vorurteile gegenüber dem Islam beschäftigen mich immer wieder. Gerade wenn im Bekanntenkreis eine hitzige Debatte entbrennt, lässt mich das lange Zeit nicht los. Ein Artikel, der sehr stark und interessant ist, stammt vom Psychologen und Streetworker Ahmad Mansour. Er setzt sich kritisch mit seiner Religion, dem Islam auseinander und fordert eine tabufreie Debatte. Der Beitrag regt zum Nachdenken an und sollte auf jeden Fall gelesen werden.
Wir sind nicht eure Kuscheltiere.

|| Beendet habe ich diese Woche „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante. Es hat mir sehr gut gefallen und eine Rezension wird folgen.

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|| Neu angefangen habe ich „The Girls“ von Emma Cline. Der Roman lag schon viel zu lange auf meinem SUB. Ich bin sofort tief in die Geschichte eingetaucht und schon jetzt, nach noch nicht mal der Hälfte, sehr begeistert. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt.

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Gehört |

|| Kaleo – Way down we go

|| Lorde – Green Light

|| Alice Merton – No Roots

Gesehen |

|| Schon vor einigen Jahren, aber aktuell wieder für mich entdeckt: NEW GIRL! Diese Serie ist einfach so witzig und herzerwärmend. Ich liebe jede einzelne Figur mit ihren besonderen Eigenarten und die Serie lebt einfach von Situationskomik. Zudem sind die kurzen Folgen von ca. 20 Minuten ideal, um zwischendurch kurz abzuschalten. Leider verleitet das aber auch zu Binge Watching…

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|| Trotz einiger Schwächen kann ich nicht aufhören BLACKLIST zu schauen. Wir haben die Serie auf Empfehlung von Freunden angefangen und waren zunächst gar nicht überzeugt. Vor allem mit der weiblichen Hauptfigur konnte ich erst gar nicht warm werden. Sie ist teilweise doch sehr naiv und anstrengend. Zudem gibt es in der Serie immer wieder Situationen, in denen man die Handlung der Figuren nicht ganz nachvollziehen kann und die Logik etwas auf der Strecke bleibt. Manches wirkt arg konstruiert und vorhersehbar. Ich gebe einer neuen Serie aber meist eine Staffel, bevor ich mich endgültig gegen sie entscheide und Blacklist hat mich, trotz aller Schwächen, in ihren Bann geschlagen. Die Story an sich ist nämlich sehr rasant und spannend und James Spader als Reddington weiß zu überzeugen.
Kurzer Plot: Jahrzehntelang zählte der ehemalige Regierungsagent Raymond Reddington zu den meistgesuchten Verbrechern der USA. Aus unerfindlichen Gründen stellt er sich plötzlich dem FBI und unterbreitet folgendes Angebot: Er hilft, die größten Schwerverbrecher der Welt zu schnappen, wenn er im Gegenzug ausschließlich mit Elizabeth Keen, einer frischgebackenen FBI-Profilerin, zusammenarbeiten darf.

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Entdeckt |

Lange habe ich die Evil Eye Ohrringe von Delfina Delettrez angeschmachtet, aber sie entsprechen einfach nicht meinem Budget. Jetzt habe ich diese hier von evesjewl.com entdeckt und sie erscheinen mir ein guter Kompromiss. Nicht nur wunderschön, sondern auch handgearbeitet in Österreich und jedes Stück ein Unikat.

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Was habt ihr diese Woche zu empfehlen?