Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt: KW 20

Gelesen | Gehört | Gesehen | Entdeckt
Was mich diese Woche interessiert und begeistert hat.

Gelesen ||

|| Die Haut ist unser größtes Organ und wird von uns sehr beansprucht. Wir cremen und peelen, was das Zeug hält, setzen sie lauter Umwelteinflüssen aus, strapazieren sie durch Kratzen und verbrennen sie in der Sonne. Ich war da leider keine Ausnahme und bekam die Quittung durch ein Sensibelchen, welches mir inzwischen keine Fehltritte mehr erlaubt und gleich mit Rötungen, Trockenheit und einem fahlen Teint straft. Von dem Bestseller HAUTNAH von Dr. Yael Adler habe ich mir vor allem ein besseres Verständnis des Themas Hautpflege und einiger hilfreicher Tipps für den Alltag erhofft. Bekommen habe ich ein unterhaltsames Sachbuch, das nicht nur sehr informativ, sondern gleichzeitig witzig und spannend geschrieben ist. Man erhält eine fundierte und einfache Erklärung der medizinischen Zusammenhänge und zusätzlich Tipps, wie man seine Haut gesund und natürlich pflegt. Und natürlich braucht man dafür keine 50 € teuren Crèmes (was mir eigentlich vorher auch schon klar war…).

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|| Die Flüchtlingsdebatte findet kein Ende, zumindest nicht in den Köpfen und das Thema kommt in jeder privaten oder beruflichen Runde mal wieder auf den Tisch. Meistens kommen dann Kommentare, die mir schwer aufstoßen und auf die ich keine Antwort habe, denn natürlich verstehe ich die Sorgen in mancher Hinsicht. Den Satz „von meinen Steuergeldern…“ kann ich aber nicht mehr hören. Wird von unseren Steuern nicht auch dafür gesorgt, dass wir hier gute Straßen, saubere Innenstädte und Schulbildung für alle Kinder haben? Und warum leben wir in Deutschland, beziehungsweise der westlichen Welt? Nennt es Glück oder Zufall, aber wir haben sonst nichts dafür getan. Und in manchen Situationen würde uns ein Bisschen Demut ganz gut tun. Um diesen Punkt geht es in dem Artikel von Lisa Jaspers, der Gründerin des Fair Trade Fashion Labels „Folkdays“.

Wo ist eigentlich unsere Demut?

Gehört ||

Eine bunte Mischung!

|| LEA – Wunderkerzenmenschen

|| Future – Mask Off

|| Tina Dico – Someone You Love

Gesehen ||

|| Ein absoluter Klassiker aus meiner Kindheit: DIE NANNY. Die Geschichte um das Kindermädchen Fran Fine, die mit ihrer verrückten aber liebevollen Art die Familie Sheffield um den Finger wickelt. Die Hauptfigur Fran hat eine Stimme, die Gläser zum Springen bringt und trägt Outfits, die kurz vor der Geschmacksverirrung stehen. Damit ist die Serie nichts für meinen Freund ;). Ich finde sie dafür sehr unterhaltsam und kurzweilig. Gut, um nach einem anstrengenden Tag für 20 Minuten abzuschalten.

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|| Inzwischen kenne ich zwar auch den Film, aber die Serie FARGO habe ich unabhängig davon begonnen. Diese Serie ist vieles: Makaber, böse, witzig, spannend, blutig. Die Schauspieler sind grandios und die Story extrem skurril. Der Humor ist so tiefschwarz, wie ich es lange nicht mehr in einer Serie erlebt habe. Nachdem ich nun den Film gesehen habe, finde ich dass die erste Staffel sich zwar lose an diesem orientiert, aber doch eine eigene Geschichte erzählt. In der zweiten Staffel geht es dann um eine andere Story, die jedoch Bezug zu Figuren aus der ersten hat. Aktuell sind die ersten drei Episoden der dritten Staffel auf deutsch bei Netflix verfügbar.

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|| Ebenfalls aus meiner Kindheit, aber neu für mich entdeckt ist der japanische Zeichentrickfilm PRINZESSIN MONONOKE. Der Film regt sehr zum Nachdenken an, denn der Konflikt zwischen mythischen Tiergöttern, die den Wald beschützen und den sich ausbreitenden Menschen passt heutzutage besser denn je. Der Mensch zerstört Regenwälder, Meere, den Boden… und so irgendwann sich selbst. Obwohl der Film den Egoismus des Menschen scharf anprangert, ist die Trennlinie zwischen Gut und Böse verschwommen. Die Wahrheit ist komplexer als Machthunger oder das Streben nach Frieden. Es geht um Freiheit, Humanismus und das Leben im Einklang mit dieser Welt. Für mich ein erwähnenswerter Film, der neben der tollen Geschichte auch mit seiner grandiosen Filmmusik überzeugt.

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Entdeckt ||

|| Schon lange bin ich auf der Suche nach einem praktischen To-Go-Becher. Das sollte eigentlich nicht so schwer sein, ist die Auswahl doch scheinbar unendlich groß. Leider scheint Funktionalität und Ästhetik in dieser Sparte jedoch schwer zusammenzupassen. Die besten Bewertungen erhalten die Cups von Emsa, die man ja auch überall sieht, ich persönlich aber langweilig finde. Schön sollte der Becher sein, aber trotzdem klassisch, damit ich mich nicht zu schnell daran satt gesehen habe. Meine Wahl fiel nun auf dieses schöne Stück von Stelton. Natürlich wahnsinnig teuer und die Amazon Bewertung ist eher mittelmäßig. Jetzt bin ich mir nicht sicher… Sollte ich Schönheit wirklich stärker gewichten als den praktischen Aspekt. Die schlechten Bewertungen kommen daher, dass der Becher die Heißgetränke nicht für mehrere Stunden warm hält. Allerdings ist das für meine Zwecke auch irrelevant. Da hab ich eher Angst, mir ständig die Zunge zu verbrennen und normalerweise hält so ein warmes Getränk auch nur von der Haustür bis zum Arbeitsplatz. Was also tun? Schön sind die Teile ja wirklich…

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Ich freu mich, von euren Erfahrungen oder Empfehlungen zu hören.